Herthaner aufgepasst!

25.01.2015 Aktuell

Mainz500

Passend zur düsteren Winterzeit hat sich der Förderkreis Ostkurve überlegt, beim Gastspiel in Mainz eine „Mützenaktion“ durchzuführen. Wir bitten Euch diese Aktion zu unterstützen, Farbe zu bekennen und 5 Euro extra einzupacken.

Ha Ho He!

 

Spende für Kindereinrichtungen

15.01.2015 Aktuell

Berlin, 15.01.2015 – Im Vorfeld der Mitgliederversammlung von Hertha BSC, welche am 10.11.2014 stattfand, wurde innerhalb der aktiven Fanszene aufgerufen, die alljährlichen vorweihnachtlichen Geschenke in Form von Schokoweihnachtsmännern für Kindereinrichtungen zu spenden. Auf der Mitgliederversammlung wurden dann auch nochmal alle Mitglieder durch Werner Gegenbauer und eines unserer Mitglieder gebeten, ihre Weihnachtsmänner an diesem Tag an uns weiterzureichen.

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Die Idee entstand sehr spontan, als im Vorjahr ein Mitglied seinen Weihnachtsmann einem Obdachlosen schenkte, welcher sich in der Nähe des ICC aufhielt. Daraufhin überlegte man, inwiefern man das aufgreifen und im nächsten Jahr ausweiten könnte. Das Vorhaben nahm weitere Form an, sodass wir an Hertha herantraten und unsere Idee vorstellten, in der Vorweihnachtszeit sozial benachteiligten Kindern eine Freude zu machen.

Nach Rücksprache mit Hertha durften wir uns am Ausgang positionieren, um die Weihnachtsmänner einzusammeln. Schnell kamen die ersten Kisten zusammen. Die Resonanz war riesig und übertraf all unsere Erwartungen. Durch Spenden der Mitglieder kamen über 500 Stück zusammen. Ungefähr dieselbe Anzahl wurde noch durch Hertha BSC dazu gegeben, sodass wir insgesamt über 1.000 Weihnachtsmänner zum Verteilen zur Verfügung hatten.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Spender sowie Hertha BSC!!!

In der Adventszeit besuchten wir dann diverse Einrichtungen um die Weihnachtsmänner an die Kinder zu übergeben.
Aufgrund der großen Spendenbereitschaft konnten wir weitaus mehr Einrichtungen besuchen als erhofft, sodass wir unter anderem Kindern in Heimen, in Kitas, in Nachmittagstreffs, in einem Hospiz und einem Asylbewerberheim sowie Kindern und Erwachsenen in Heimen für Menschen mit Behinderungen eine kleine Freude machen konnten. Auch ein Obdachlosenheim konnte mit den Präsenten versorgt werden.
Wir freuen uns sagen zu können, dass die Aktion aufgrund der Freude in den Augen der Kinder und der positiven Rückmeldungen aus den Einrichtungen ein voller Erfolg war.

Vielen Dank!
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Dynamic Supporters Berlin, im Januar 2015

ProFans – Pressemitteilung 14. November 2014

14.11.2014 Aktuell

ProFans: HoGeSa hat nichts mit der Fankultur zu tun, für die wir stehen!

Das Bündnis ProFans setzt sich seit seiner Gründung für bunte und starke Fankurven ein. Bei allen Unterschieden zwischen den organisierten Gruppen steht ProFans immer für einen antirassistischen Grundkonsens. An vielen Standorten konnte in den letzten Monaten und Jahren ein Erstarken rechtsextremer Strömungen festgestellt werden. Unserem Eindruck  nach ist das vielfach ignoriert worden, stattdessen standen Ultras im Fokus sicherheitspolitischer Profilierungsbestrebungen. Dabei war und ist eine starke Ultras-Kultur an vielen Orten ein deutlich wirksameres Mittel gegen eine solche Entwicklung, als es ein von außen kommender aufgesetzter Aktionismus sein kann.

Unter dem Deckmantel von Demonstrationen gegen religiösen Extremismus versuchen rechtsextreme Gruppen und Organisationen mit dem Slogan „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) in die Mitte der Fankurven und der Gesellschaft zu rücken. Dabei bedienen sie sich der Popularität des Fußballs. Besonders bemerkenswert ist das deswegen, weil eine Vielzahl der beteiligten Akteure bis dato immer eine vermeintlich unpolitische Haltung für sich propagierte, um ihre rechtsextremen Einstellungen zu verschleiern. Diese Heuchelei sollte spätestens jetzt auch dem Letzten auffallen.

„HoGeSa“ bedient sich des Leitmotivs „Getrennt in den Farben – in der Sache vereint“, das seit vielen Jahren von organisierten Fans, so auch von ProFans, verwendet wird, die sich für ihre Rechte einsetzen. Dabe haben wir mehr als einmal deutlich gemacht, dass in unserer Fankultur
für Rassismus kein Platz ist.

„HoGeSa geht es nur darum, gesellschaftsfähig zu wirken“, stellt ProFans-Sprecher Alex Schulz fest. „Es ist jedoch wichtig die wahren Absichten zu erkennen, und diese haben sich in Köln, Dortmund und Essen deutlich gezeigt. Über den ganzen Demozug hinweg waren eindeutig rassistische und nationalistische Parolen zu vernehmen.“ Die hohe Zahl an Teilnehmern in Köln überraschte auch ProFans, zeigt aber sehr deutlich die Gefahr aus dieser Ecke. Viele der Teilnehmer waren dabei nicht eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen, ließen sich jedoch durch ein aktuelles Thema, das viele Menschen ängstigt, für einen solchen Aufmarsch gewinnen und störten sich dann auch nicht an klar
rechtspopulistischen Parolen.

ProFans verweist deutlich auf das eigene Selbstverständnis: „Rassismus und jede Form von Diskriminierung haben im Alltag wie auch im Stadion für uns keinen Platz! Es sollte für jeden Fan selbstverständlich sein, sich von rechtsextremen Tendenzen zu distanzieren und besser noch dagegen zu engagieren“, betont Jakob Falk, ebenfalls Sprecher von ProFans. Die Fanorganisation befürchtet durch die unreflektierte Verknüpfung von Fußball mit den Vorkommnissen in Köln, dass Fußballfans erneut pauschal vorverurteilt werden. „Wir hoffen, dass durch die aktuellen Vorfälle ein Umdenken stattfindet und antirassistisch engagierte Fans und Fangruppen endlich den Rücken gestärkt bekommen. Außerdem appellieren wir an alle Fans wachsam zu bleiben. Rechtsextreme und diskriminierende Strömungen dürfen keine Chance haben, sich in den Fankurven breit zu machen“, erläutert Alex Schulz die Forderung von ProFans.

ProFans, im November 2014

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